Marie Steiner-von Sivers, die Wegbegleiterin Rudolf Steiners



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«Rudolf Steiner wurde in der Erfüllung seiner Aufgaben durch eine starke Helferin von unschätzbarem Wert unterstützt. Durch sie war es ihm möglich, sein Werk in die Welt zu tragen.»

Eduard Schuré, 1908


Marie Steiner wurde viel beneidet, oft verkannt und nicht selten bekämpft.

Für mich hat Marie Steiner und ihr Wirken für die Anthroposophie immer eine ganz besondere Bedeutung gehabt.

Sie war einerseits die entscheidende Wegbereiterin für Rudolf Steiner bei der Begründung und Entwicklung der Anthroposophie. Andererseits fiel ihr nach Rudolf Steiners Tod die Aufgabe zu, sein Lebenswerk für die Nachwelt zu erhalten, zu schützen und zu veröffentlichen. Dazu gründete sie nach seinem Tod die Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung.

Marie Steiner möchte ich auf meiner Website ein eigenes Kapitel widmen, doch bis ich dies umsetzen kann, muss ein Ausschnitt aus einem Brief an Marie Steiner genügen, den Rudolf Steiner an seinem Geburtstag und kurz vor seinem Tod auf seinem Krankenlager schrieb. Dieser Briefausschnitt lässt erahnen, welch herausragende Persönlichkeit an der Seite Rudolf Steiners stand.
«....Dass Karma auch andere Personen in meine Nähe bringt, ist eben Karma. Und die Krankheit hat ja jetzt gezeigt, wie dieses Karma einschneidend ist. Aber du hast dich zum Verständnis durchgerungen; das ist ein Segen für mich. Im Urteil zusammenfühlen und -denken kann ich ja doch nur mit dir. .....Denn innere Kompetenz gestehe ich für mich doch nur Deinem Urteil zu. Aber sei sicher, so unendlich lieb es mir ist, wenn ich dich hier habe: ich könnte es gar nicht ertragen, wenn du auch nur eine Stunde Deine Tätigkeit abkürztest.»

Aus: «Briefwechsel und Dokumente 1901-1925» GA 263
Brief vom 27. Februar 1925 (Rudolf Steiners Geburtstag)
Rudolf Steiner vom Krankenbett in Dornach
an Marie Steiner in Berlin